2. Fenster und Türen

2.8 Energiebilanz (Fenster)

Wenn man die Fenster von heute mit denen von damals vergleicht, dann hat sich schon einiges geändert. Die heutigen Dreischeiben-Verglasungen mit einer Edelgasfüllung erreichen einen U-Wert von etwa 0,5 W/m2K. Früher waren die Scheiben ein großes Problem zur Isolierung. Entscheidend ist nicht nur die Verglasung, der Rahmen und Randverbund, sondern die Isolierung ist auch abhängig von der absoluten Größe und Teilung des Rahmens. Je mehr Flügel und Sprossen ein Fenster hat, desto schlechter ist die Wärmeisolierung. Im Vergleich dazu spart ein festverglastes Fenster ohne Flügel um die 60 % mehr Energie ein als ein herkömmliches Fenster.

Fazit: Wenige große Fenster sind energetisch und kostenmäßig wesentlich günstiger als mehrere kleine Fenster.

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2.8 Energiebilanz (Fenster)

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Es spielen nicht nur die Verglasung und der Rahmen eine Rolle, sondern auch die Himmelsrichtung, also wie viel Licht am Tag auf das jeweilige Fenster trifft. Einen Energiegewinn kann man erzeugen, wenn man genau plant, wie groß welches Fenster sein soll, welches in die jeweilige Sonnenrichtung zeigt. Durch eine geplante Berechnung der Sonneneinstrahlung in die jeweilige Himmelsrichtung kann ein gewisser Heizbeitrag geleistet werden, welcher mit dem winterlichen Transmissionswärmeverlust verrechnet wird.

Sie sollten sich nicht wundern, wenn Sie einen negativen U-Wert vorfinden, weil dieser teilweise über das ganz Jahr errechnet wird und wenn im Sommer ein Energiegewinn erzeugt wird, dann kann der Wärmedurchgangkoeffizient auch negativ ausfallen.

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Bei einem schlecht gedämmten Altbau kann es deswegen möglich sein, dass die Heizperiode bis zu 9 Monate andauern kann. In einem Passivhaus hingegen werden höchstens nur 4 Monate geheizt.

Der U-Wert ist ein Wärmedurchgangskoeffizient und setzt sich aus den Werten des kompletten Fensters (UW), der Verglasung (Ug) und des Rahmens (Uf) zusammen.

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